Info Malerei

Gemalt habe ich -wie wohl jeder Mensch in Kindertagen- schon immer. Dieses Ausdrückenwollen anderer Wahrnehmungen verlor sich auch in der Jugendzeit nicht, sondern verstärkte sich.

Parallel zur Ablehnung durch die Kunstakademie Stuttgart wurde ich 1987 nach Mappenabgabe zur umfangreichen Aufnahmeprüfung in Karlsruhe zugelassen; jedoch auch dort äußerst knapp (um 0,19 Punkte) letztlich abgewiesen. Hiervon ließ ich mich nicht entmutigen und absolvierte 1987/88 zwei sehr intensive Aufbau-Semester in Stuttgart bei Prof. Hugo Peters - welchem ich für all seine konstruktive Kritik und seinen -mich prägenden- grundlegenden Impulsen äußerst dankbar bin.
Allerdings wurde ich daraufhin 1988 von den Kunstakademien Stuttgart und Karlsruhe als „völlig unbegabt“ abgelehnt; Prof. Peters schien dies nicht zu erstaunen und er empfahl mir, auch ohne Akademie einfach meinen eigenen Weg weiterzugehen – was ich denn seither auch mache.

Aufgrund der zunehmenden Erfolgen meiner seit 1988 durchgeführten Ausstellungen, bin ich seit 1991 bei den Finanzämtern als Freischaffender Bildender Künstler geführt, sowie Mitglied der Künstlersozialkasse.
Zusätzlich lernte ich in einer Kunsthandlung die Kunst des Rahmenbaus kennen und gestaltete dort 1990 hunderte von modernen Unikatrahmen für zeitgenössische Künstler.
Während der gesamten 90er Jahre konnte ich dann in der Meister-Vergolderei Manuela Scherer bei Gaggenau meine eigenen Unikatrahmen für meine Bilder herstellen. Neben meinen Bildern, schuf ich Graphiken (farbige Linolschnitte), und kreierte Unikatrahmen und auch Raumgestaltungen. Mit meiner umfassenden Bamberg-Serie 2001 beendete ich vorerst die Malerei – um mich auf die Photographie und neue Herausforderungen konzentrieren zu können.

Die nun folgend dargestellten Bilder befinden sich zumeist in Privatbesitz und sind daher nicht mehr verkäuflich.
Sujets: vorwiegend Landschaften, Architektur und Stilleben
Stil: phantastisch-abstrakt, gegenständlich
Bildmaße: von 20x30cm bis 80x100cm
Technik: Mischtechniken Acrylmalerei mit Graphit / Tuschezeichnung
Bildträger: meist Büttenpapiere, selten Leinwand
Preise: Graphiken 200 - 400 €, Zeichnung & Malerei 500 - 5000 €
Unikatrahmen: Gelb- und Weißgold, Silber, Gravuren, Farbfassung 400 – 4000 € inkl. Rahmung: konservatorisch und säurefrei

Veröffentlichungen & Präsentationen:

Ausstellungen, Künstlermärkte und Messen von 1987 – 2005 überwiegend im süddeutschen Raum, seit 2008 nahezu ausschließlich im Internet. Falls Sie an einer Ausstellung meiner verfügbaren Exponate in Ihren Räumen interessiert sind, teilen Sie mir bitte -neben allen üblichen Angaben- vorab Ihre Vorstellung über Ihr Ausstellungshonorar mit und daß eine Versicherung bestehen wird.

ANTIQUUM   BRISACUM   MYSTICUM    XXIII
Nr. 53 (2016) Unser Münster: Sankt Stephan
ISSN-Print: 2364-3706
ISSN-Internet: 2364-3714
Bernd H. Zwönitzer wurde im September 1967 in Breisach geboren und verbrachte hier seine Kindheit und Jugendzeit bis 1984. Danach lebte er in Königsfeld im Schwarzwald und in Künzelsau (Hohenlohe). Seine Interessen lagen schon sehr früh neben Geschichte und Geschichtsverständnis bei der Literatur - so erhielt er 1986 den Jugendliteraturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung - und vor allem der Kunst; er studierte 1987/88 u.a. bei Prof. Hugo Peters in Stuttgart. Nebenbei erlernte er das alte Vergolder-Handwerk in Gaggenau, um seine Bilder selbst optimal rahmen zu können. Zahlreiche Ausstellungen erfolgten seit 1989 vorwiegend in Süddeutschland.
Bernd Zwönitzer lebte und arbeitete bis 2000 in Sasbachwalden, Kandern und Neuenburg, wobei seine meisten Bilder jedoch in der Abgeschiedenheit eines Schweizer Bauernhauses im Simmental und in der Ruhe eines französischen Schlößchens im Dep. Saone entstanden. Thematisch arbeitete er hauptsächlich an Stilleben, Landschaften und Gebäuden & Räumen mit unterschiedlichen Abstraktionen in Mischtechniken. Bevor der Künstler im Jahre 2000 für längere Zeit als Santiago-Pilger auf den Jakobsweg ging, realisierte er eine - für ihn vorerst mit der Malerei abschließende - Ausstellung in der Spitalkirche in seiner Heimatstadt mit historisierenden Darstellungen Breisachs.
Seit der Geburt seiner Tochter Sophia 2001 lebt er in Oberfranken auf dem Land bei Bamberg, arbeitet vorwiegend kreativ-photographisch, engagiert sich u.a. beim Bund Naturschutz und attac und bereitet derzeit ein komplexes Buchprojekt vor.

„Je länger oder weiter man von Breisach entfernt lebt, desto deutlicher wird einem die optische wie historische Besonderheit dieses außergewöhnlichen Städtchens bewußt. Wie Inseln steht in der Weite des Rheintals der imposante Münsterberg neben dem einzigartigen Kaiserstuhl. Sie bieten neben den Vogesen und dem Schwarzwald Orientierung und Beständigkeit inmitten einer geschichtsträchtigen Kulturlandschaft und vielfältigen Natur.
"Breisach lebt in mir als schöne, fast unwirkliche 1970er-Jahre-Erinnerung, daher bin ich viel zu selten wieder da.“
Bernd Zwönitzer, 2016

© Bernd H. Zwönitzer 2002 - 2019